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Die letzte Sonderausstellung dieser Saison, diesmal von  Eva-Maria Koller-Rohrschach, wurde nun im Festsaal eröffnet. Die in Bullendorf lebende Künstlerin bevorzugt die Farben orange und gelb und stellt gemeinsam mit Karl Seidelmann Acryl-Malereien aus. Bürgermeister Josef Tatzber und Kultur- und Tourismusvereinsobmann Hans Huysza eröffneten die Sonderausstellung. Der Festsaal war gefüllt mit Interessierten, Freunden und zahlreichen Ehrengästen. Auch Pfarrer Mag. Ernst Steindl, Alt-Bgm. Anton Döltl, sowie zahlreiche Gemeinderäte wie gf GR DI Florian Huysza, GR Adolf Graf und GR Herwig Krammer bewunderten die Kunstwerke.

Die Finissage findet im Rahmen der Leopoldi-Weinsegnung am 15. November um 18 Uhr statt.

 

Eva-Maria Koller Rohrschach

Geboren in Tulln in Niederösterreich, lebt und arbeitet in Bullendorf (NÖ) und Wien. Schon in meiner Jugendzeit war es meine Passion zu Malen. Mit meinen Bildern (Wasserfarben bzw. Bleistiftzeichnungen) hatte sogar einige Preise gewonnen. Leider konnte ich durch meine berufliche Laufbahn als Steuerberaterin meinen Traum lange Zeit nicht verwirklichen.
Jedoch seit einigen Jahren kann ich meiner Kreativität freien Lauf lassen und durch die Unterstützung einer jungen Steuerberaterkollegin meinen Traum endlich leben. Inspirieret durch meine zweite große Leidenschaft – das Reisen – interpretiere ich gerne vor allem Landschaften in meinen Bildern. Immer schon fasziniert von „Monet“ sind einige dieser Bilder von seinem Stil geprägt. Meinen Gefühlen kann ich jedoch am besten in der abstrakten Malerei Ausdruck verleihen.
In meinen Acrylbildern dominieren Gelb-, Orange- und Rottöne. Ich verwende verschiedene Techniken und bin stets an der Erweiterung und Verfeinerung dieser interessiert.

Karl Seidelmann

1948 in Wien geboren entdeckte ich meine Liebe zur Kreativität schon in früher Kindheit, unvergessen sind die langen Urlaubsfahrten mit meinen Eltern im Puch 500 wo ich vom Rücksitz aus Deutsche Schlager trällerte und die Polstersitze im Auto als Schlagzeug verwendete.
Die berufliche Entwicklung als Verhaltens- und Kommunikationstrainer zwang mich, ein wenig „kürzer“ zu treten. Ein großer Wunsch blieb jedoch immer im Gedächtnis: Ich möchte irgendwann einmal Bilder malen.
Nebenbei hat mich immer die zeitgenössische Kunst, hier vor allem die Malerei interessiert und Anfang 2014 setzte ich den langgehegten Wunsch endlich um.
Ich arbeite ausschließlich mit Acrylfarben, sehr farbintensiv und gerne mit Strukturen wie Spachtelmasse, Sand, Wellpappe etc. In der Zwischenzeit habe ich auch mein Interesse für das Großformat entdeckt.

Mein Motto lautet: Die Vielfalt des Lebens ist so bunt wie die Malerei.