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Mit der Eröffnung des Heimatmuseums im Jahr 1985 begann die Erfolgsgeschichte "Kultur und Wein im Liechtenstein Schloss Wilfersdorf".

Genießen Sie auch die Liechtensteinausstellung, den Schlossheurigen und die Schlossvinothek.

Begeben Sie sich im Liechtenstein Schloss Wilfersdorf auf die Spuren der Liechtensteiner!

Die Realisierung des Schlossprojektes wurde unter dem Kultur- und Tourismusverein Liechtenstein Schloss Wilfersdorf organisiert.

 

 

Die Wiege des Fürstenhauses Liechtenstein

Wilfersdorf ist das Stammschloss der regierenden Linie der Familie Liechtenstein.
Zu nennen ist besonders Fürst Gundaker, der mit seiner Familie im Schloss Wilfersdorf lebte und hier 1658 starb. Er ist Gründer jener Familienlinie, die heute im Fürstentum Liechtenstein ihren Sitz hat. Das Staatswappen des Fürstentums Liechtenstein ist das Wappen des Fürsten Gundaker.

Gundakers Sohn Fürst Hartmann (1613 - 1686) und seine Gattin Elisabeth Sidonia (1623 - 1688), die Eltern von 24 Kindern, die größtenteils in Wilfersdorf geboren sind, haben mit ihrem Kindersegen das Bestehen der Familie bis heute ermöglicht.

Bild: Fürst Gundaker                                                                                                                                          Bild: Fürst Hartmann                                                                                                             Bild: Fürst Anton Florian (geboren, gestorben und bestattet in Wilfersdorf). Er ließ von 1713 bis 1721 durch den Architekten Johann Anton Ospel weitere Umgestaltungen am Schloss vornehmen und so erhielt es sein heutiges Aussehen.

 

Wilfersdorf und Liechtenstein

Die Geschichte der Marktgemeinde Wilfersdorf ist untrennbar mit der Familie der Fürsten von Liechtenstein verbunden. Zahlreiche Denkmäler und Bauwerke im Ort zeugen von der bewegten Vergangenheit der einzig überlebenden Familienlinie. Das interessanteste und hervorstechendste Merkmal der Marktgemeinde ist das Schloss Wilfersdorf. Dieses Wahrzeichen wird oftmals als Brücke zu den vielbesuchten mährischen Liechtenstein-Schlössern bezeichnet.

Im Jahre 1436 wird durch Otto von Maissau die Burg und die Herrschaft Wilfersdorf dem Christoph II. von Liechtenstein als landesfürstliches Lehen vermacht. Die Liechtensteiner machten Wilfersdorf zum Mittelpunkt einer großen Herrschaft, der auch Mistelbach und Poysdorf eingegliedert waren. Gerade an die Zeit des Barock werden wir bei jedem Spaziergang durch den Ort erinnert. Sei es durch die schönen Giebel bzw. Fassaden aus dieser Zeit oder durch die Kapellen und Steindenkmäler.

2001/2002 erfolgte eine komplette Sanierung des Schloss-Hauptgebäudes mit der Aufgabe „Kultur und Wein“ zu präsentieren. Im ersten Stock befindet sich nun die Dauerausstellung – Die Geschichte der Fürstlichen Familie Liechtenstein und deren Entwicklung aus der Stammregion, dem Niederösterreichischen Weinviertel. Im Nebentrakt ist seit 1985 das Heimatmuseum eingerichtet. Das Schloss beherbergt auch die Guts- und Forstdirektion der Stiftung Fürst Liechtenstein für die Niederösterreichischen Güter.